Naja das ist irgendwie schon typisch.
Je tiefer man in einem, und das ist es für viele leider, fremden Land ist, desto stärker klammert man sich an seine eigene "Tradition". Was natürlich durchaus oft zu Übertreibung führen kann. Das kann man auch bei anderen und ähnlichen Themen häufig beobachten.
Zitat von JWS meine vorschläge für eine sinnvolle integrations und asypolitik:
- asyl nur für kriegsflüchtlichinge + 6 monatige duldung. ggf abschiebung nach kriegsende, damit sie ihr land wieder aufbauen können
Du meinst, damit sie dem armen deutschen Steuerzahler nicht auf der Tasche
liegen..
Es gibt ja, wie wir gelernt haben, überall solche und solche. Aber ob es soviele Leute gibt, die nach wirklichen und damit traumatischen Kriegserlebnissen in ein zerstörtes/gespaltenes/etc Land zurückkehren wollen und können wage ich mal zu bewzeifeln.
Zumal die Lage in einem Land nach dem offiziellen Ende eines Krieges noch lange, noch jahrelang, nicht wieder sicher sein muss.
Ja, darauf wären wir alle ganz scharf.
- deutschtest für einwanderer im jeweiligen heimatland. wer die sprache nicht in wort und schrift beherrscht, hat doch eh nur nachteile. also entweder beherrscht man die sprache, oder nicht.
Das ist eine ziemlich irrealistische Vorstellung.
Wobei ich Pflichtkurse (..in Deutschland) um die "Grundversorgung" an Können der deutschen Sprache zu gewährleisten, richtig durchgeführt, durchaus als sinnvoll erachte.
- einwanderer müssen noch vor der einwanderung nachweisen, dass in deutschland ein arbeitsplatz vorhanden ist, dessen anforderungen nur sie erfüllen. zusätzlich müssen auf einem konto, welches der brd übergeben wird, genug euros sein, damit ggf eine abschiebung nicht noch den deutschen steuerzahler etwas kostet.
Es gibt ja sowieso gewisse Aufenthaltsgenehmigungen, die nur auf einen Arbeitsplatz ausgelegt sind.
Wer spart denn bitte für seine eigene Abschiebung, wenn man in besagtem Land ein neues Leben anfangen will. Das wäre doch pure Abschreckung.
- sofortige abschiebung nach begehen einer straftat
- sollte die straftat schwerwiegend sein, erfolgt die verurteilung und der strafvollzug nach den gesetzen des heimatlandes und im heimatland (todesstrafe nicht ausgeschlossen).
Kein Mensch sollte aufgrund _einer_ Straftat eingeschätzt oder abgeschoben werden, solange es sich nicht um Kapitalverbrechen wie Mord und Dinge in diese Richtung handelt.
Rechtlich äußerst zweifelhaft, nicht nach den Gesetzen des Landes, wo die Straftat begangen wurde, bestraft zu werden und das Strafmaß für jemanden festzulegen, den ein anderes Gericht für schuldig befunden hat.
Auf diesen Todesstrafequatsch geh ich mal lieber nicht näher ein. Dafür gibt es eigene Themen.
- religionsfreiheit im rahmen der deutschen gesetze (stichwörter: vermummungsverbot, ruhestörung, erregung öffentlichen ärgernisses)
Vermummungsverbot in der Öffentlichkeit, schön und gut. Aber wie kommst du jetzt von Religionsfreiheit direkt auf Ruhestörung und Erregung öffentlichen Ärgernisses?
- jeder hat sich schriftlich dazu zu verpflichten, dass er an wöchentlichen gemeinde abenden in dazu gebildeten integrationeszentren teilnimmt. bei nichtteilnahme ist dies entsprechend zu begründen, bzw zu entschudligen. liegt nichts von beidem vor, wird die betreffende familie nach der 3- missachtung abgeschoben.
Eine Art Umerziehungslager?

Wenn die Leute nach deinem Plan ja sowieso schon deutsch können, wenn sie einreisen - und gewisse Gründsätze des Gesetzes zu vermitteln sollte nun auch nicht so sonderlich schwer sein - was genau sollte denn dort dann vor sich gehn?
Wird die ganze Familie wegen dem Fehlverhalten eines Mitgliedes bestraft oder gäbe es bei dir sowieso für jegliches Alter dort eine Anwesenheitspflicht?
Klingt ja wie im Schulunterricht...für eine "vergessene" Hausaufgabe gibts nen Strich. Bei 3 Strichen gibts ne Strafarbeit. Hach ist die Welt einfach gestrickt..
klingt doch alles einleuchtend.
Total.
wir benehmen uns in deren ländern auch nicht so. würden wir es tun, würde man das sicher nicht so hinnehmen, sondern auch hart dagegen vorgehen.
Das ist jedes Mal aufs neue ein besonders toller und sinnvoller Vergleich..
Unter anderem weil 99,613 Prozent der Deutschen sich sowieso nur geschäftlich oder zu Urlaubszwecken in anderen Ländern aufhalten. Schon garnicht in solchen, in denen eine komplett andere Kultur herrscht. Das ist doch nicht zu Vergleichen mit der Situation hier.
Wohin soll das führen? Will man darlegen, dass sich deutsche Touristen in Mallorca oder sonstwo genauso gerne prollig benehmen und betrinken wie daheim?
Tolles Beispiel für deine Sache.
Zumal es nicht gerade so ist, dass die Strafverfolgung in Deutschland eingestellt wird, sobald sich der Verdacht gegen einen Ausländer oder Deutschen ausländischer Herkunft richtet..